FAQ - Fragen & Antworten

Dank meinen umfassenden Ausbildungen kann ich bei einer Vielzahl an Beschwerden aus unterschiedlichen Körpersystemen behandeln, sie lassen sich wie folgt zusammenfassen:

Beschwerden am Bewegungsapparat:
Bindegewebe, Muskulatur, Gelenke

Beschwerden aus dem Viszerum:
innere Organe und deren bindegewebige Aufhängungen, Blut-und Lymphgefässe haben auch auf den Bewegungsapparat, dem Immunsystem und Hormonsystem Einfluss. 

Craniosacralen Raum:
Schädel, Wirbelsäule und Kreuzbein
Hirnhäute, Hirnflüssigkeit und Nervensystem
Die körpereigenen Rhythmen des Organismus (Hormonsystem, Schlaf-Wach-Rhythmus…)

Im craniosacralen Denken zählt nicht das isolierte Krankheitsbild z.B. «Kopfschmerz», sondern es wird in übergeordnete systemisch/funktionellen Zusammenhänge gedacht. Zur Veranschaulichung eine orientierende Auflistung:

  • Kopfschmerzen (Migräne, Spannungskopfschmerzen)
  • Kiefergelenksprobleme (CMD)
  • Schwindel
  • Begleitend nach Unfällen und Operationen
  • Verdauungsbeschwerden
  • Menstruationsschmerzen
  • Erschöpfungszustand

Schwangerschaft / Postpartal:

  • Schmerzen am Steissbein / Schambein (Symphyse)
  • Rückenschmerzen mit / ohne Ausstrahlung z.B. über das Gesäss
  • Schmerzen im Rippenbereich / Atemprobleme
  • Schulternacken Verspannungen z.B. in der Stillzeit
  • Schwangerschaftsbedingtes Karpaltunnelsyndrom
  • Übelkeit / Erbrechen / Sodbrennen / Verstopfung
  • Narbenbehandlung nach Kaiserschnitt
  • Postpartale Begleitung / Repositionierung der Unterleibs- und Verdauungsorgane.
  • Erstkonsultation: Wir beginnen mit einem achtsamen Gespräch über Ihre Beschwerden und bisherigen Erfahrungen. Danach folgt eine sanfte körperliche Untersuchung, um Spannungen und Dysbalancen zu erspüren. Gemeinsam entscheiden wir, ob eine craniosacrale oder osteopathische Behandlung passend ist oder weitere Abklärungen nötig sind. Bitte bringen Sie vorhandene Befunde mit.
  • Folgekonsultation: Wir reflektieren Ihre Reaktion auf die Behandlung und passen die Therapie Ihrem aktuellen Bedürfnis an. Bei Bedarf ergänzen wir Übungen oder besprechen den Abschluss der Begleitung.
  • Die Häufigkeit der benötigten Therapie sowie die Abstände dazwischen richtet sich individuell nach Ihrem Beschwerdebild, deren Dauer und der Reaktionsfreudigkeit Ihres Organismus.
  • Akute Probleme können nicht selten mit nur drei Behandlungen behoben werden, chronische Beschwerden erfordern jedoch häufig längere Behandlungsperiode. 
  • Je nach Versicherungsmodel müssen Sie zuerst Ihren Hausarzt oder Zusatzversicherung kontaktieren. Klären Sie dies bitte bei Ihrer Versicherung vorrangig ab. Bei einer Abrechnung über die Unfallversicherung muss zwingend vor Behandlungsbeginn eine Kostengutsprache der SUVA eingeholt werden.
  • Ich empfehle zudem, sich vorgehend bei Ihrer Zusatzversicherung über die Kostenbeteiligung zu informieren.

Kinder

Was kann das Neugeborene denn schon an Beschwerden haben?

Diese Frage höre ich öfters, wenn andere Patienten sehen, dass ein Neugeborenes einen Termin bei mir hat. Nun, idealerweise keine!
Manchen Eltern fällt aber auf, dass Ihr Kind grundlos häufig weint, auffällige Einschlafprobleme hat und / oder asymmetrischen Körperhaltungen einnimmt. Die Osteopathie sieht hier die Geburt als erstes einschneidendes Erlebnis. Enge Platzverhältnisse im Mutterleib, die natürliche Geburt, mit Hilfsmitteln, oder Kaiserschnitt können zu einer Verschiebung der Schädelknochen führen, und hieraus unspezifische Beschwerden resultieren. Die Schädelknochen sind bei Säuglingen noch sehr beweglich und an der Fontanelle (Knochenlücke am Schädel) bei Babys zunächst noch nicht zusammengewachsen. Verschobene Abschnitte können auf Nerven drücken und damit zu Schmerzen führen oder Verdauungsmechanismen stören.
Das Gleiche gilt für das Becken, z.B. bei Babys in Beckenendlage etc.

Aufgrund dieser Erkenntnisse fängt jede Behandlung mit einem Gespräch über die Schwangerschaft, Geburt und bisheriges Wohlbefinden der Kleinen an. Erst darauf folgt die feinfühlige Untersuchung Ihres Kindes, wobei alle Gewebsschichten ertastet und untersucht werden. Mit spezifischen Behandlungstechniken werden gefundene Spannungen, Blockaden, Verschiebungen gelöst und ausgeglichen. Meist reichen drei Behandlungen, bis es Ihrem Kind deutlich besser geht.

  • Schrei-Babys
  • Schädelasymmetrie
  • Torticollis (Schiefhals), bevorzugte Kopfpositionen
  • Asymmetrische motorische Entwicklung
  • Einschränkungen der
  • Bewegungsfreiheit
  • Stillprobleme: häufiges Verschlucken, Spucken, Reflux
  • Verdauungsprobleme: Blähungen, Durchfall, Verstopfung, Koliken
  • allgemeine Unzufriedenheit, Regulationsschwierigkeiten
  • Schlafprobleme
  • verstopfter Tränengang
  • Sichelfüsse und andere Fussfehlstellungen

CHECK-UP Neugeborene
Gerne dürfen Sie auch für ein sogenanntes Check Up vorbeikommen, ohne dass Ihr Kind Beschwerden aufweist oder Sie sich unsicher sind.
Idealerweise findet dieser Termin um die 4.-6. Lebenswoche statt.

  • Geburt mit Hilfsmitteln, zu schnell, zu langsam, andere Komplikationen: so schnell wie möglich
  • Kind zeigt offensichtliche Beschwerden: so schnell wie möglich
  • Check-Up ohne dringende Beschwerden: 4. – 6. Lebenswoche, auch später noch problemlos möglich

Kinder jeden Alters können von Behandlungen profitieren, begleitend zu schulmedizinischen Behandlungen oder in Kombination mit Bewegungstherapie (Physiotherapie, Psychomotorik), Ergotherapie, Logopädie etc. Ihr Therapeut wird eine Empfehlung aussprechen, sollte er eine KombiTherapie für nötig halten.

Nachfolgend eine orientierende Beschwerdeliste:

  • Koordinationsprobleme
  • Wachstumsschmerzen
  • Wirbelsäulenasymmetrie, Skoliose (oft in Kombi mit Physiotherapie, Rückengymnastik)
  • Sprach- und Konzentrationsstörungen
  • Wiederkehrende Mittelohrentzündungen
  • Abwehrschwäche
  • Schlafstörungen
  • ADHS
  • begleitend zu Zahnspangen und kieferorthopädischen Eingriffen
  • Bauchschmerzen (schulmedizinisch abgeklärt)

Rechtliches

Unter diesem Link erfahren Sie alle aktuellen News und Hintergründe der osteopathie-Anerkennung ausländischer Diplome